Entstehungsgeschichte

Im Januar 1995 wurde der Verein gegründet. Die sozial engagierten Gründer aus unterschiedlichen Berufsfeldern hatten den Plan, die psychosoziale Versorgung in der Region zu verbessern. Am Friedrichshof  gab es das geeignete Gebäude dafür und der Vermieter (eine Siedlungsgenossenschaft)  musste es als Heim vermieten (weil es als solches gewidmet war).

Durch das günstige Mietangebot der Genossenschaft  hatte der Verein,  die Möglichkeit, die Räumlichkeiten ohne Vorfinanzierung für eine Wohngemeinschaft nutzbar zu machen.

Von 1995 bis 1999 kämpfte der engagierte Vorstand um die Bewilligung.

Es galt für die politisch Verantwortlichen und die Öffentlichkeit das Stigma des Friedrichshofes (ehemalige „Mühl-Kommune“) zu überwinden. Die Vorurteile aufgrund seiner Geschichte ließen sich nicht leugnen.

Diese vier Jahre stellten die Gründer auf eine harte Probe!

Das Durchhalten hatte sich gelohnt und endlich konnte im April 1999 die Eröffnung gefeiert werden.

Die ersten Bewohner zogen in die WG ein und ambulante Besucher der Tagesstruktur füllten das Haus!

Nach und nach wurde ein Team aufgebaut, das sich professionell und engagiert einsetzte und die Entwicklung der Betreuungsarbeit auf einen guten Weg brachte.

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